Das Magazin von Finde Academic

Missbrauch an US-Unis

Lady Gaga - Til It Happens To You

Im Februar wurden in L.A. wieder die Oscars verliehen. Lady Gaga und Diane Warren waren für „Til It Happens to You“ – den Titelsong zur Dokumentation „The Hunting Ground“ – nominiert. Der Film handelt von sexuellem Missbrauch an amerikanischen Hochschulen und begleitet zwei Studentinnen, die sich für die Aufarbeitung sexueller Übergriffe einsetzen. Der Song gewann zwar keinen Oscar, dennoch verschaffte Lady Gaga dem Thema in den USA mit ihrer emotionalen Performance hohe Aufmerksamkeit. In Deutschland ist die Doku zur Zeit nur im Netz, u. a. auf Netflix, verfügbar.

Freiwilligenarbeit

DIY Bioprodukte

Schon mal was von wwoofen gehört? WWOOF steht für „World-Wide Opportunities on Organic Farms“. Dahinter verbirgt sich ein Netzwerk ökologisch wirtschaftender Bauernhöfe auf der ganzen Welt. Das Prinzip ist einfach: Gegen Mitarbeit auf dem Hof gibt es für freiwillige Helfer einen kostenlosen Schlafplatz und Verpflegung. Wer wissen will, wo die Produkte aus dem Biosupermarkt eigentlich herkommen, körperliche Arbeit sowie Nähe zu Natur und Tieren nicht scheut, für den ist das Konzept perfekt. Egal, ob in Deutschland oder im Ausland – wwoofen ist die etwas andere Art, seine Semesterferien zu verbringen. Mehr dazu auf: www.wwoof.net

Smartphone-App

Jodeln wieder angesagt

Studenten mit Mitteilungsdrang lieben die „Jodel-App“. Anonym kann dort jeder seinen Kommentar zu Mensaessen, Vorlesungen, Partys, Studentenalltag oder Campusflirts abgeben. Alle Nutzer im Umkreis von 10 Kilometer erhalten die Beiträge dann aufs Smartphone, können ihrerseits kommentieren und bewerten. Mittlerweile wurde die App schon mehr als 500.000 Mal heruntergeladen. Wer wissen will, was an der eigenen Uni abgeht, und in der ein oder anderen langweiligen Vorlesung Ablenkung braucht, sollte mitjodeln.

EU-Kommission

Darlehen für Master-Studium

Auch für deutsche Studenten von internationalen Master-Studiengängen stellt die EU-Kommission zinsgünstige Darlehen in Aussicht. Für komplette einjährige Master-Programme in einem der Mitgliedsstaaten der EU, Mazedonien, Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Türkei sollen bis zu 12.000 Euro, für zweijährige bis zu 18.000 Euro (jeweils inklusive Studiengebühren) bewilligt werden. Für das Zielland Spanien wurde das Programm bereits gestartet, Darlehensanträge sind an die Partnerbank MicroBank zu stellen. Für Frankreich bereitet die Partnerbank BPCE Bank das Programm vor. Für die weiteren Ländern stehen derzeit noch keine Darlehen zur Verfügung, sind aber geplant.

Stipendium

Landkreis Emsland finanziert Medizinstudium

Ärzte in ländliche Gegenden zu locken, ist oft nicht einfach. Einen ungewöhnlichen Weg geht der Landkreis Emsland: Er vergibt seit 2014 jährlich bis zu fünf Stipendien für ein Humanmedizinstudium an angehende Ärzte für ein Studium an in- oder ausländischen Universitäten. Während der Regelstudienzeit von zwölf Semestern und drei Monaten erhalten die Stipendiaten jeweils 500 Euro im Monat und verpflichten sich im Gegenzug dazu, nach ihrem Abschluss für mindestens fünf Jahre im Landkreis Emsland als Hausärzte tätig zu werden. Die Auswahl der Stipendiaten trifft ein Auswahlgremium. Studenten, die aus dem Emsland stammen, haben bessere Aussichten auf Erfolg – Voraussetzung ist das aber nicht. 2016 besteht das Programm noch, ob es 2017 fortgeführt wird, steht noch nicht fest.

Bundesfinanzhof-Urteil

Kindergeld bei Auslandsstudium

Auch für das Studium im Ausland kann es für Studenten bis 25 Jahre Kindergeld geben. Eine der Voraussetzungen: Der Wohnsitz muss in Deutschland oder im EU-Ausland liegen. Beim Studium in anderen Staaten ist entscheidend, wie oft und wie lange die Inlandsaufenthalte sind. Wird in der ausbildungsfreien Zeit die elterliche Wohnung nicht nur besuchsweise benutzt, besteht ein Anspruch. Wer also seinen Kindergeldanspruch nicht verlieren will, für den gilt in den Semesterferien: heim zu Mama! (BFH-Urteil III R 10/14)

Ziel verfehlt

Auslandsmobilität stagniert

50 Prozent der Studierenden sollten durch den Bologna-Prozess Auslandserfahrungen machen, gerade einmal 30 Prozent tun es tatsächlich, teilte das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit. Im Jahr 2013 – so die aktuellen Zahlen – sank der Anteil der auslandsmobilen Studenten sogar um 3,2 Prozent im Vergleich zu 2012. Die Gründe sind vor allem die finanziellen Mehrbelastungen durch das Auslandsstudium. Das DSW fordert daher mehr Stipendien statt Darlehen zu vergeben. Daneben spielt aber auch die Bildungsherkunft der Studenten eine Rolle: Kinder aus Akademiker-Familien gehen fast doppelt so häufig ins Ausland wie andere Studierende.

Berlin

Messe für Auslandsstudien

Termin vormerken! Am 22. und 23. April 2016 findet im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur (RHWK) in Berlin die Studyworld 2016, die Messe rund um das Auslandsstudium, um Bachelor- und Master-Programme, Finanzierungsmöglichkeiten und Praktikumsplätze statt. Über 150 staatliche und private Hochschulen aus 25 Ländern präsentieren ihr Angebot vor Ort und stehen bei Fragen Rede und Antwort. Ein Tagesticket kostet für Schüler und Studenten gerade einmal 3 Euro, ein Zweitagesticket nur 4 Euro.

Staatliche Förderung

BAföG im Master beantragen

Auch Studenten, die am Ende ihres Bachelor-Studiums wegen Überschreiten der Regelstudienzeit kein BAföG mehr erhalten haben, können für ihren Master wieder neu BAföG beantragen. Die Förderung gilt wieder für die Regelstudienzeit. Voraussetzungen sind, dass der Student bei Master-Beginn nicht älter als 35 Jahre ist und keinen anderen Abschluss als den Bachelor besitzt.

Hochschulrecht

Rückkehr ohne Nachteil

Wollen deutsche Auslandsstudierende an eine Hochschule in Deutschland zurückkehren, dürfen sie bei der Studienplatzvergabe nicht benachteiligt werden. Das entschied das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen (Az: 4 L 943/15). Grundlage war die Klage eines deutschen Medizinstudenten, der sich von Ungarn aus an der Universität Duisburg-Essen beworben hatte. Aufgrund seines Abiturschnitts hätte der Bewerber eine Zulassung im klinischen Abschnitt erhalten müssen. Dennoch wurden innerdeutsche Bewerber bevorzugt und der Bewerber ging leer aus. Das VG sah hier einen eindeutigen Verstoß gegen das europäische Recht auf Freizügigkeit und wies die Universität an, den Studenten zuzulassen.

Tiermedizin in Lettland

Elektronischer Aufnahmetest für Jelgava

Die Latvia University of Agriculture (LLU) aus dem lettischen Jelgava, nahe der Hauptstadt Riga, hat für den Wintersemester-Start 2016/17 einen elektronischen Aufnahmetest eingeführt. Geprüft wird Grundlagenwissen der Biologie. Der Test kann bis zum Juli 2016 abgelegt werden – an Testorten in Deutschland über den lettischen Universitätsserver. Informationen dazu finden sich auf der Webseite: www.medizinstudium-in-riga.de/tiermedizin.html

Medizinstudium in der Slowakei

Aufnahmetest in Hamburg

Am Samstag, 7. Mai 2016, führt die Pavol Jozef Šafárik University aus dem slowakischen Košice in Hamburg einen Aufnahmetest für deutsche Bewerber auf ein Medizinstudium durch. Der Test, organisiert durch International Medicine Studies (IMS), findet von 10 bis 13 Uhr in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf statt. Bewerber benötigen eine Registrierung durch IMS. Spätester Termin für den Bewerbungseingang ist der 21.  April 2016. Mehr dazu auf der IMS-Webseite: www.ims-medstudy.com

Smartphone-App

Organisator für die WG

Chaos in der Küche, das schmutzige Geschirr steht seit Tagen herum. Schluss damit! Mit Flatastic lässt sich der WG-Haushalt online organisieren. Putzplan, Einkäufe, Finanzen – die App zeigt , wer schon zum vierten Mal Klopapier nachkauft und wer nie den Müll rausträgt. Mit automatischen Erinnerungen und einem Punktesystem kann sich keiner mehr vor dem Putzdienst drücken. Die Ausgaben kalkuliert ein Abrechnungstool und ein Kassensturz zeigt schnell, wer wem wie viel schuldet. Streit über den WG-Haushalt gehört damit der Vergangenheit an!

Schnupperstudium

One-Week-Student

Noch nicht sicher, welches Studienfach es werden soll? Dann hilft „One Week Student“ weiter. Der Verein bringt Studenten und jene, die noch auf der Suche nach ihrem Wunschstudium sind, zusammen. Studieninteressierte wohnen dann eine Woche lang bei ihren Gastgebern, begleiten sie bei ihrem Unialltag und besuchen mit ihnen Vorlesungen. Studentenleben pur also. Die Suche auf der Webseite ist über Studienort, Hochschule und Studiengang möglich, um das passende Studienfach herauszufinden. Die Frage „Ist das was für mich?“ lässt sich danach in jedem Fall besser beantworten. Mehr dazu auf: www.oneweekstudent.de

Bierfest in Kanada

Craft Beer am Niagara College

500 Jahre Reinheitsgebot – das war für die Studenten des Master-Studiengangs „Brauwesen“ im kanadischen Ontario ein Grund, gehörig zu feiern. Die Nachwuchsbrauer organisierten im April 2016 das „Project Brew Springfest“. Inspiriert von der deutschen Bierkultur brauten sie 15 selbst entwickelte Craft-Beer-Sorten, als passende Snacks gab es Brezeln, Bratwurst und Kartoffelsalat dazu. Ein Oktoberfest in Miniformat sozusagen, inklusive Bierzelt, Trachten und Tänzen. Weil das Festival so gut ankam, wird das Event diesen Sommer am 12. August wiederholt.

Auslandspraktikum

Mit Erasmus+ Berufserfahrungen sammeln

Immer mehr Studierende nutzen das Erasmus+-Programm, um einen Aufenthalt im Ausland zu finanzieren. Was nur wenige wissen: Auch für Auslandspraktika in einem der Erasmus-Länder ist die Förderung geeignet. Zwar ist die Zahl der geförderten deutschen Praktikanten im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent gestiegen, lag aber 2014/2015 dennoch bei gerade einmal 7.500. Dabei bietet Erasmus+ Studenten die Möglichkeit, zwei bis zwölf Monate in einem Unternehmen, einer staatlichen Institution oder einer NGO zu arbeiten und dort internationale Berufserfahrungen zu sammeln. Bei den Praktikanten, die über Erasmus+ gefördert wurden, war Großbritannien als Zielland am beliebtesten, vor Spanien und Frankreich.

Stipendium

Mit Dream NEW nach Neuseeland

Für acht Studenten wird der Traum von Neuseeland wahr. Das neu aufgelegte „Dream NEW“ Stipendium von Education New Zealand, einer Agentur des dortigen Bildungsministeriums, ermöglicht ihnen, für ein Semester an einer der acht neuseeländischen Hochschulen zu studieren. Bewerben können sich alle volljährigen Studenten, die an einer europäischen Uni eingeschrieben sind, mit einem Aufsatz oder Video auf Englisch, in dem der Student schildert, warum ausgerechnet er in Neuseeland studieren sollte. Das Stipendium deckt anfallende Kosten bis zu 12.500 Neuseeländische Dollar (ca. 7.500 Euro), darunter auch die
Studiengebühren. Bewerbungsfrist bis zum 1. September für Februar/März 2017. Weitere Infos auf: www.enz.govt.nz

Smartphone-App

Die Finanzen im Griff behalten

Der Start ins Unileben bedeutet für viele Studenten auch Start in die eigenen Haushaltsführung. Von jetzt an heißt es: auskommen mit dem Einkommen. Vor allem wer in Ländern mit hohen Lebenshaltungskosten studiert, kann schnell ins Schleudern geraten. Mit der englischsprachigen App My Student Budget Planner passiert das nicht. Einnahmen und Ausgaben einmal erfassen, dann zeigt die App ein Plus oder Minus sofort an. Praktisch: Eine Auswertungsfunktion zeigt, wo das Geld hingeht und wo Sparpotenzial lauert.

Großbritannien 

Brexit hat Folgen auch für Studenten

Eine knappe Mehrheit der Briten hat entschieden: Der Brexit kommt! Der Ausgang des Referendums hat gravierende Folgen auch für viele Studenten und ihre internationale Mobilität. Wer vorhat, sein Studium ganz oder teilweise in UK zu verbringen, muss sich auf eine Hängepartie und viel Ungewissheit einstellen. Wie es mit Erasmus+, Förderprogrammen und Stipendien weitergeht, steht derzeit völlig in den Sternen. Und Studenten, die künftig als Praktikanten oder nach der Ausbildung als Arbeitnehmer auf die Insel wollen, werden sich mit der Frage der Freizügigkeit und mit Arbeitserlaubnissen herumschlagen müssen. Selbst die gegenseitige Anerkennung von Studienabschlüssen wird zwischen Großbritannien und der EU neu verhandelt werden müssen. In den kommenden zwei Jahren bleibt Großbritannien noch EU-Mitglied, in dieser Zeit werden die Modalitäten des Ausscheidens besprochen. Unklar ist, wie die Regelungen dann jeweils aussehen werden. Allerdings gibt es schon jetzt Stimmen in der EU, die den Briten eine künftige Zusammenarbeit nicht zu leicht machen wollen – schon allein, um Nachahmer abzuschrecken. Klar ist: Einfacher wird es nicht, in UK zu studieren. SiA wird weiter berichten.

BAföG-Antrag

e-BAföG vor dem Scheitern

Das Deutsche Studentenwerk sieht das bundesweit einheitliche digitale BAföG-Verfahren vor dem Aus. „Wir brauchen beim BAföG eine koordinierte, gemeinschaftliche Lösung aller 16 Bundesländer – und nicht im Extremfall 16 unterschiedliche Lösungen auf 16 Länder-Portalen“, sagt der DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Die Bundesländer müssen ab 1. August 2016 eine elektronische Antragstellung einschließlich Identifikation gewährleisten.„Einfach nur den BAföG-Antrag online zu stellen und dann die Studierenden zu bitten, alles ausgedruckt doch wieder schriftlich einzureichen: Das ist kein e-BAföG“, so Meyer auf der Heyde.

Bewerbung BWL-Master

IBS: Alles online

Ausschließlich online können sich Bachelor-Absolventen an der International Business School Budapest (IBS) für das Master-Studium bewerben. Vier Master-Programme im Managementbereich führt die Hochschule zurzeit in Budapest und Wien durch. Die Business School hat das komplette Zulassungsverfahren digitalisiert: Die Unterlagen sind über das Online-System einzureichen, die Auswahlinterviews finden nicht vor Ort, sondern via Skype statt. Aus diesem Grund bietet die IBS eine vergleichsweise späte Bewerbungsfrist: Bis zum 31. Juli sind offiziell noch Bewerbungen für September 2016 möglich. Selbst spätere Eingänge können im Einzelfall durch das schnelle, online-gestützte System noch erfolgreich sein. Mehr auf: www.wirtschaftsstudium-in-budapest.de

Financial Times Ranking

Hanken Nr. 1 in Nordeuropa

Bester Anbieter für die akademische Weiterbildung von Managern in Nordeuropa: So evaluierte die Financial Times in ihrem diesjährigen Ranking die schwedische School of Economics in Stockholm und die finnische Wirtschaftsuni Hanken in Helsinki. Gemeinsam führen beide Unis berufsbegleitende Ausbildungsprogramme im Bereich „Executive Education“ durch. Im FT Ranking landeten die SSE und Hanken auf Platz 31 der Top 50 Hochschulanbieter weltweit. Mehr auf: www.rankings.ft.com

Double Degree Contest

15 Wirtschaftsstudenten ausgewählt

Die Turiba University im lettischen Riga vergibt jedes Jahr im Rahmen eines Wettbewerbs Studienplätze, die zu einem Doppelabschluss an Partnerunis u. a. in Großbritannien, Frankreich und Spanien führen. Auch in diesem Jahr gewannen 15 Studenten aus den Bereichen BWL, Jura, Tourismus und Kommunikation und erhielten die Möglichkeit an Doppel-Studienprogrammen im Ausland teilzunehmen. Den Siegern werden keine Studiengebühren der Partnerhochschulen berechnet.

Internetradio

Brasilianische Musik im Netz

Um Rock, Pop und Alternative aus Brasilien kennenzulernen, muss man nicht über den großen Teich fliegen. Viele brasilianische Radiosender übertragen ihre Sendungen im Internet, Hörer auf der ganzen Welt können so die Vielfältigkeit der brasilianischen Musikszene erleben. Die Sender Atlântida FM (atl.clicrbs.com.br) und Itapema (itapemafm.clicrbs.com.br) haben übersichtliche Webseiten, die jeder ganz ohne Portugiesischkenntnisse versteht. Auf dem Programm steht aktuelle brasilianische und internationale Musik, zusätzlich sind Kanäle für verschiedene Genre wie Rock oder Disko verfügbar.

Smartphone-App

Sprachen unterwegs lernen

Wer eine neue Sprache lernt, muss sich viele Wörter merken. Gut, dass es mittlerweile zahlreiche nützliche Smartphone-Apps gibt, die das Pauken erleichtern. Egal ob in der Bahn oder im Café, mit der Karteikarten-App Anki ist das virtuelle Vokabelheft überall dabei. In das Open-Source-Programm lassen sich eigene Vokabeln eintragen, Stapel von anderen Nutzern herunterladen, das eigene Lernpensum bestimmen sowie Bilder und Audiodateien hinzufügen. Anki ist für Android-Nutzer kostenlos im Playstore verfügbar, IOS-Nutzer müssen mit 24,99  Euro tief in die Tasche greifen. Eine Alternative ist die App BrainYoo, die für beide Betriebssysteme kostenlos verfügbar ist.

Bildung oder Betrug?

Trump entschädigt Studenten

Donald Trump zahlt ehemaligen Studenten seiner Trump University insgesamt 25 Millionen Dollar Entschädigung. Teilnehmer der Studienprogramme sollten zuImmobilienprofis und Geschäftsleuten ausgebildet werden. Die Trump University hatte während ihres Bestehens von 2004 bis 2010 nie eine Akkreditierung als offizielle US-Hochschule. Der nun verhandelte Vergleich basiert auf Betrugsvorwürfen gegen die Einrichtung, insbesondere, weil sie damit warb, dass die Teilnehmer in Trumps Immobiliengeheimnisse eingeweiht werden würden. Viele der 7.000 Kursteilnehmer bekommen nun ihre Kursgebühren ganz oder teilweise erstattet. Zudem zahlt Trump eine Million Dollar an den Staat New York wegen der Verletzung staatlicher Bildungsgesetze.

LL.M. im Ausland

Gutes Geld für Jura-Master

Bis zum 1. März 2017 können sich Bachelor- und Master-Absolventen der Rechtswissenschaften, die die erste juristische Staatsprüfung abgelegt haben, auf ein DAAD-Stipendium zu juristischen Master-Programmen im Ausland bewerben. Bewerber für das LL.M-Stipendium müssen im zweistufigen Auswahlverfahren zuerst Belege über die erbrachten Studienleistungen sowie über sprach- und landeskundliche Kenntnisse liefern und ein Motivationsschreiben einreichen. Auch sehr gute Englischkenntnisse sind erforderlich, die Bewerber zum Beispiel über ein Toefl -Zertifikat mit mindestens 100 von 120 Punkten nachweisen können. Nach einer Vorauswahl findet im Mai 2017 ein persönliches Gespräch statt, das zur endgültigen Auswahl führt. Das Stipendium beinhaltet eine monatliche Stipendienrate, die in EU-Ländern ca. 800 Euro beträgt. Außerdem sind Reisekostenzuschüsse, Beihilfe zu Kranken- und Haftpflichtversicherung und Unterstützung bei Sprachkursen Teil des Stipendiums. Sogar die Übernahme der Studiengebühren durch den Stipendiengeber ist möglich. Die Höhe liegt hier generell bei 2.500 Euro pro Jahr, in Großbritannien sogar bei bis zu 6.100 Euro pro Jahr. Die Förderdauer beträgt in der Regel ein Jahr.

Buchtipp

Niemals Pleite!

Wer anfängt zu studieren, zieht oft auch von zu Hause aus in seine erste eigene Wohnung oder in eine WG. Ein eigener Haushalt wird gegründet – mit allem Drum und Dran, von Abwasch bis Kontoführung. Damit finanziell alles rund läuft, muss man als Studierender ganz schön viel wissen und können. Schließlich soll am Ende des Monats noch Geld übrig sein – und nicht umgekehrt am Ende des Geldes noch viel Monat. Der Ratgeber „Niemals pleite! Alles über die ersten eigenen Finanzen“ liefert jede Menge ganz praxisnaher Tipps und Hinweise, wie junge Leute mit ihrem Einkommen auskommen, wie sie sich einen Überblick über ihre Finanzen verschaffen und sogar noch etwas sparen können. Denn das wünscht sich wohl jeder: „Niemals pleite!“ Erschienen im FinanzbuchVerlag, ISBN: 978-3-89879-990-4

Brexit-Zukunft

EU-Zweigstellen britischer Unis?

Englische Hochschulrektoren denken im Zuge ihrer Brexit-Strategien intensiv über die Eröffnung von Zweigstellen in EU-Mitgliedsländern nach. Das sagte Julia Goodfellows, Präsidentin der britischen Hochschulrektorenkonferenz, kürzlich in einem Interview deutschen Medien. Dies ermögliche dann gegebenenfalls weiterhin eine EU-Förderung für Studentenmobilität und für die universitäre Forschung. Aktuell existieren bereits einige solcher Studienzentren britischer Hochschulen in Brüssel, Paris, Rom und Athen, allerdings mit geringen Studentenzahlen. Die Hochschulrektorenkonferenz war mit einer klaren proeuropäischen Haltung ins Referendum gegangen, da die Universitäten des Landes stark von EU-Förderung, vor allem aber auch von den Gebühren internationaler Studenten proitieren. Einer Schätzung zufolge nahmen britische Hochschulen im Jahr 2013 knapp 5 Milliarden Pfund an Studiengebühren durch ausländische Studierende ein.

Auslandsdiplom

Englischer Abschluss in Budapest

Die International Business School Budapest (IBS) bietet in Kooperation mit der University of Buckingham englische Abschlüsse an. Die Lehre der einjährigen Master- und der dreijährigen Bachelor-Studiengänge sowie der Doktoranden-Programme finden in Budapest oder Wien statt, schließen aber mit dem Diplom der Buckinghamer Hochschule ab. Insgesamt bietet IBS knapp 20 verschiedene Studiengänge an. Trotz des anstehenden Austritts Großbritanniens aus der EU bietet die Kooperationen den Studenten vor allem gesicherte Studiengebühren, die zwischen 6.000 und maximal 10.000 Euro pro Jahr liegen – und damit deutlich unter den Gebühren, die im Vereinigten Königreich für Vollzeitstudiengänge zu zahlen sein werden, wenn das Land nicht mehr Mitglied der EU ist. Mehr Information unter: www.wirtschaftsstudium-in-budapest.de

Uni-Studium

Nach FH-Bachelor an die Uni

Absolventen des Studiengangs „Soziale Arbeit Plus – Migration und Globalisierung“ können Zugang zu einem Universitätsstudium erhalten – auch wenn nur die Fachhochschulreife vorliegt. Ein Bachelor-Abschluss einer deutschen Fachhochschule berechtigt grundsätzlich dazu, sich auf Bachelor- und Master-Programme an deutschen Universitäten zu bewerben. Allerdings gibt es eine Beschränkung auf verwandte Fachbereiche. Die Bewerbungen müssen an die Universitäten gerichtet werden. Bei zulassungsbeschränkten Fächern kann es schwierig werden, wenn das Abitur fehlt, hier sollten die Bewerbungskriterien rechtzeitig abgeklärt werden.

EMTM

US-Gastprofessoren zu Besuch

Um den internationalen Charakter des „European Master in Tourismus Management Programms EMTM“ zu stärken, waren in den vergangenen Semestern immer wieder Professoren aus den USA zu Gast. So brachten den Studenten unter anderem Dr. Pauline J. Sheldon von der University of Hawaii at Manoa, Dr. Dallen J. Timothy von der Arizona State University und Dr. William C. Gartner von der Michigan State University die US-amerikanische Perspektiven nahe. Dr. Gartner lobte das EMTM-Programm nach seiner Lehrerfahrung. Es gebe seiner Meinung nach weltweit keinen vergleichbaren international ausgerichteten Studiengang, so der US-Professor.

Modernisierung

Lettische Medizin-Uni auf neuen Wegen

Die Rīga Stradiņš University (RSU) in der lettischen Hauptstadt plant, in den kommenden zwei Jahren neue Universitätsgebäude einzuweihen. In unmittelbarer Nähe zum Ursprungscampus entsteht zur Zeit ein neues vierstöckiges Studentenwohnheim, das Ende 2017 betriebsbereit sein soll. Direkt nebenan wird im Jahr 2018 das neue Campus-Gebäude fertiggestellt. Die Projekte reihen sich ein in mehrere große Bau- und Renovierungsvorhaben, die die Hochschule seit 2010 angestoßen hat: das seit 2013 bestehende, 7 Millionen Euro teure Medical Education Technology Centre, das als das beste Trainingszentrum für Humanmediziner in Nordeuropa gilt, das durch 3D-Technologie modernisierte „Anatomical Theatre“ sowie die umfangreiche Erweiterung der Universitätsbibliothek. Die RSU hat sich in den vergangenen Jahren durch die gezielte Modernisierung insbesondere bei Medizin- und Zahnmedizinstudenten einen Namen gemacht. Zur Zeit studieren hier 2.030 Internationale, darunter knapp 900 Deutsche und circa 750 Studenten aus Schweden, Norwegen und Finnland. Mehr dazu auf der Uni-Webseite: www.rsu.lv/eng

Studium in Österreich

Mehr Anmeldungen zum MedAt

Zum gemeinsamen Aufnahmeverfahren der medizinischen Hochschulen in Österreich haben sich bis zum Ende der Anmeldefrist am 31. März 2017 deutlich mehr Bewerber registriert als im Vorjahr. 15.991 Registrierungen gingen für den am 7. Juli stattfindenden Aufnahmetest für die Hochschulen in Wien, Innsbruck, Graz und Linz ein. Das ist ein Plus von 862 Studienbewerbern im Vergleich zu 2016. Für das Studienjahr 2017/18 stehen in Österreich insgesamt 1.620 Plätze in der Human- und Zahnmedizin zur Verfügung, 740 an der Medizinischen Universität Wien, 400 in Innsbruck, 360 in Graz und 120 in Linz. Die Tests haben in den vergangenen Jahren stetig steigenden Zulauf und werden mittlerweile in den Messe- oder Stadthallen der jeweiligen Städte veranstaltet.

Neuwahlen und Brexit

EU-Wissenschaftler bangen

Nach dem Beschluss des britischen Parlaments, Neuwahlen in Großbritannien durchzuführen, steigt die Sorge unter ausländischen Akademikern auf der Insel. Die Furcht ist begründet, gibt es doch Ankündigungen seitens der Tory-Regierung, dass die freie Berufsausübung und das Aufenthaltsrecht für EU-Bürger im Vereinigten Königreich verschärft werden. 31.000 Akademiker aus anderen EU-Staaten sind an britischen Universitäten tätig, promovieren oder arbeiten als Dozenten, Professoren oder in der Forschung. In den Fächern Biologie, Mathematik und Physik macht der Anteil von EU-Bürgern an den Universitätsangestellten ganze 26 Prozent aus, in der Medizin sind es 14  Prozent, in den Ingenieurswissenschaften 18 Prozent. Wie ihre rechtliche Position auf dem Arbeitsmarkt nach dem anvisierten Abschluss der Brexitverhandlungen im Jahr 2019 aussehen wird, ist ungewiss.

Hochschul-Ranking

Junge Universitäten im Check

Die beste „Young University“ findet sich laut Times Higher Education Ranking 2016 im schweizerischen Lausanne. Die École Polytechnique Fédérale de Lausanne belegte in der diesjährigen Untersuchung den ersten Platz vor der Nanyang Technological University, Singapore (2), der Hongkong University of Science and Technology (3) und der holländischen Maastricht University (4). Auch vier deutsche Hochschulen finden sich unter den ersten 20 Plätzen: Die Universität Konstanz landete als beste junge deutsche Universität auf Platz 7. Die Hochschulen in Karlsruhe (8), Ulm (13) und die Uni Duisburg-Essen (17) erreichten gute Platzierungen. In den klassischen Rankings sind britische und US-amerikanische Universitäten traditionell stark vertreten. Nicht so bei den „Young Universities“. Aus diesen Ländern schnitt die schottische University of Dundee mit Platz 16 am besten ab. Das Young University Ranking gibt es seit 2012, um Hochschulen, die nicht älter als 50 Jahre sind, weltweit zu evaluieren.

Smartphone App

Der persönliche Studien-Organizer

Wahl-Seminare, Pflicht-Vorlesungen, Deadlines – da geht schnell mal der Überblick verloren. Welche Veranstaltungen kann ich belegen? Welche mussich belegen? Welche brauche ich nicht? In dieses Info-Chaos bringt die kostenlose App module.org Struktur. Der Nutzer wählt genau seinen Studiengang aus der Datenbank und erhält einen Überblick über alle Module, Termine und erreichte ECTS-Punkte. Falls sein Studiengang nicht verfügbar ist, kann er ihn von den Betreibern anlegen lassen. Interessante Zusatzfunktion: Die App schlägt zu Bachelorabschlüssen passende Masterstudiengänge vor. Mehrdazu unter www.module.org

Deutschlandstipendium

Geld wird nicht abgerufen

Im Jahr 2016 flossen fast 15  Millionen Euro aus den Töpfen des Deutschlandstipendiums wieder zurück in die Staatskasse. Es gab schlichtweg nicht genug Anträge und Stipendiaten, die auf das Bundesstipendium für ein Studium an einer deutschen Hochschule zurückgegriffen hatten. Nur 32,7  Millionen Euro konnten ausgeschüttet werden, knapp zwei Drittel des Gesamtvolumens. 2010 rief die Bundesregierung das Stipendienprogramm für besonders leistungsstarke Studenten ins Leben, damals mit dem Ziel, bis 2013 200.000 Studenten mit insgesamt 300 Millionen Euro jährlich zu unterstützen. Mehr Infos unter: www.deutschlandstipendium.de

Filmtourismus

Bloggerin schreibt über Drehorte

Auf ihrer Webseite berichtet die Hamburger Bloggerin Andrea David von ihren Reisen zu den Drehorten und Studios in der ganzen Welt. Ob auf den Spuren von Rambo oder Winnetou in den USA oder Kroatien, beim „Game of Thrones“-Set in Malta oder in der Original „Star Wars“-Umgebung in Island: Sie war schon überall vor Ort. Auf ihrer Webseite hat sie neben ihren Reiseberichten auch eine sehr umfangreiche Datenbank mit fast 350 Drehorten weltweit angelegt. Wer also selbst Filmfan und in der Welt unterwegs ist, der findet hier Anregungen für Ausflüge zu den Original-Schauplätzen seiner Lieblingsfilme. Mehr dazu auf: www.filmtourismus.de

70-jähriges Jubiläum

Edinburgh im Festival-Fieber

Edinburgh ist eine Festival-Hochburg – und das seit 70 Jahren. 1947 fand in der schottischen Metropole zum ersten Mal das berühmte Edinburgh Festival Fringe statt.Das Jubiläum wird in diesem Jahr kräftig gefeiert: Von Januar bis Dezember reiht sich ein Höhepunkt an den nächsten. Von Film und Kunst, Tanz und Theater über Storytelling und Wissenschaft bis hin zum traditionellen Military Tattoo vor der Burg ist alles dabei. Schlusspunkt ist das „Edinburgh‘s Hogmanay“, eine der größten Neujahrsfeiern der Welt. Mehr dazu auf: www.edinburghfestivalcity.com