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Kostenfreie Beratung zum Auslandsstudium

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Seit 2011 haben wir viele hundert Studenten auf dem Weg ins Ausland betreut. Wir sind aber nicht nur Studienberater, sondern auch Herausgeber dieses Print- und Online-Magazins Studieren in Anderswo.

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Dr. Eva Istók, Studienberaterin

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Japanische Kampfkunst

Kunst auf der Matte

Wer Kampfkünste wie Aikido, Karate, Jiu-Jitsu oder Judo erlernen will, muss nicht nach Japan fahren. Aber wenn es die Gelegenheit gibt, in dem fernöstlichen Land zu trainieren, sollte man die unbedingt nutzen.

Japan Aikido Lothar

Unter den Kampfkünsten japanischen Ursprungs ist Aikido hierzulande wohl die am wenigsten bekannte. Dies mag auch daran liegen, dass Aikido weder Olympische Disziplin noch Wettkampfsportart ist. Judo ist 2020 bei den nächsten Olympischen Spielen in Tokio sicher dabei. Karate wurde dem IOC als neue Sportart vorgeschlagen. Im Aikido gibt es keinen Wettkampf. Die gemeinsamen Bewegungsabläufe,die aus dem japanischen Schwertkampf abgeleitet sind, zeichnen sich aus durch Widerstandslosigkeit, Kontakt und achtvoller Aufmerksamkeit. Was zählt, ist das harmonische Miteinander und der gemeinsame Fortschritt der Trainierenden.

Trainieren in Japan

Lothar Darjes ist Gründer und Leiter der Aikido-Schule Hamburg. Für den Träger des 6. Dan, also eines der höchsten Grade im Aikido, sind die schönen runden Bewegungen, die Idee der Durchlässigkeit und die friedvolle Philosophie das Besondere des Aikido. In seinem Dojo ist das Vorgehen jedoch ein wenig anders als im Gründungsdojo des Aikido, dem Hombu Dojo in Tokio. „Es gibt Untrschiede in der Etikette, sie ist in Japan strenger, aber auch selbstverständlicher. Es wird dort weniger erklärt, mehr kopiert“, sagt Darjes über seine Erfahrungen in Japan. Betreten des Dojos lernen Das bestätigt auch Vincent L., der seit elf Jahren unter anderem Karate und Aikido trainiert. Während mehrerer Studienaufenthalte in Japan im Bachelor- und Master-Studium nutzte er die Möglichkeit, in japanischen Dojos zu trainieren. Vincent war an der Universität Hiroshima Teil einer Karate-Mannschaft und betont die Intensität des Trainings: Sechsmal die Woche, drei bis vier Stunden am Tag verbrachte er im Dojo. „Man muss es sich verdienen, korrigiert zu werden“, erklärt Vincent. „Ich habe einmal erlebt, dass Kinder, die es mit der Dojo-Etikette nicht ganz so ernst genommen haben, für etwa eine Stunde das Betreten des Dojos und das Grüßen ‚trainierenʼ mussten.“

Kampfkunst für alle

Egal welches Alter, Geschlecht oder welche körperliche Verfassung Interessierte mitbringen, alle Anfänger sind bei den Kampfkünsten willkommen. Gleiches gilt auch in Japan – jedoch mit einem Unterschied: Das äußere Erscheinungsbild spielt eine große Rolle. Nicht alles, was in Europa zum modischen Mainstream gehört, kommt im japanischen Dojo gut an. „Gefärbte Haare sind ungern gesehen“, so Vincent. „Tätowierungen und Piercings sogar verboten.“ Für ausländische Gäste wird aber auch mal eine Ausnahme gemacht. Gut für alle, die in Japan ganz authentisch Kampfkunst erlernen wollen.

Wo kann ich Aikido trainieren?

In ganz Deutschland gibt es mittlerweile viele Kampfkunst-Schulen, die Aikido anbieten. Hier sind einige Informationsmöglichkeiten für euch:

  • Die Aikido Schule Hamburg ist das größte Dojo der Hansestadt, in dem Lothar Darjes, Träger des 6. Dan (Aikikai) lehrt.
  • Weitere Trainingsorte oder Dojos in Deutschland findet ihr unter www.aikikai.de und www.aikido-foederation.de
  • Im Aikido Journal findet ihr alle Neuigkeiten zur Kampfkunst.
  • Für die Leseratten unter euch haben wir noch folgenden Buch-Tipp: Der Geist des Aikido von Kisshomaru Ueshiba, Werner Kristkeitz Verlag

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