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Kostenfreie Beratung zum Auslandsstudium

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Wandertouren in Norwegen

Mit Kopflampe auf den "Predigtstuhl"

Nicht nur Naturliebhaber aus aller Welt zieht es zum Wandern nach Norwegen, auch die Norweger selbst lieben es in der Natur zu sein. Hier gibt es ein gut markiertes Netz aus Wanderwegen und es locken Bergtouren auf den „Gaustatoppen", zur „Trolltunga" oder zum „Preikestolen". Wer mehr Zeit hat, pilgert auf dem Olavsweg ganze 643 Kilometer von Oslo bis nach Trondheim.

Norwegen-TrolltungaIn Norwegen kann man tagelang durch unberührte Landschaften wandern – das zieht Naturliebhaber aus aller Welt an. Aber auch die Norweger lieben es, in ihrer Freizeit zu wandern. Die Trekkingtouren liegen in vielen Städten direkt vor der Haustür, z. B. bei Bergen, Haugesund, Molde, Kristiansund, Ålesund oder Stavanger. Im norwegischen Fjell liegen insgesamt 20 Gletscher, die man mit erfahrenen Guides entdecken kann. Den Outdoor-Abenteurer locken schneebedeckte Berggipfel, klare Gebirgsbäche und Wasserfälle, Hochlandebenen und tiefblaue Fjorde.

Zelten mitten in der Natur

Die beste Zeit zum Wandern ist von Juni bis September. In Norwegen kann sich das Wetter sehr schnell ändern, daher sollten Wanderer entsprechende Kleidung und Ausrüstung mitnehmen. Wegen der Weitläufigkeit und der dünnen Besiedelung ist ein GPS-Gerät hilfreich. In Norwegen gibt es ein gut markiertes Wegenetz des Wandervereins DNT und zahlreiche Hütten zum Übernachten. Hier gilt das Jedermannsrecht, d. h. man darf überall wandern, campen und die Früchte der Natur genießen, solange es sich um unbewirtschaftetes Land handelt. Sogar in Norwegens Nationalparks darf man sich frei bewegen. Für das Zelten nach dem Jedermannsrecht gilt: Nicht länger als zwei Nächte an einem Platz zelten, respektvoll mit der Natur umgehen, keinen Müll hinterlassen und 150 Meter Abstand zu Wohnhäusern halten. Für den eigenen Verzehr darf man ohne Angelschein im Meer angeln – für Süßwasserfische braucht man jedoch eine Genehmigung, die es an Tankstellen, Sportgeschäften und Kiosken gibt.

Bergsteigertour Gaustatoppen

(Entfernung von Oslo: 180 Kilometer / Wanderstecke: 12 Kilometer / Dauer: circa 3 - 4 Stunden)

Der „Gaustatoppen" wird jährlich von circa 30.000 Wanderern bestiegen, es heißt, er sei der schönste aller norwegischen Berge. Wer also mit dem Mainstream wandern will, der erklimmt den 1.883 Meter hohen Berg vom Ausgangspunkt in Stavsro. Hier beginnt ein Wanderweg, der mit roten Ts gekennzeichnet ist. Oben wird man von einer umwerfenden Aussicht bis nach Schweden und in Richtung Süden bis auf das Meer belohnt.

Trolltunga

(Entfernung von Bergen: 150 Kilometer / Wanderstrecke: 24,2 Kilometer / Dauer: circa 10,5 Stunden)

Die „Trollzunge" aus Stein bleckt sich auf 1.440 Meter Höhe 10 Meter weit über einen spektakulären Abgrund, an dessen Grund der Stausee Ringedalsvatnet liegt. Laut norwegischen Sagen leben hoch oben im Gebirge Trolle. In der Nacht bewerfen sie sich mit Felsbrocken, die dort überall herumliegen. Wer sich trotz der Trolle traut, im Gebirge zu übernachten, sollte beim Aufstieg ein Zelt mitnehmen. Allein für den Sonnenaufgang am nächsten Morgen lohnt sich eine Übernachtung.

Preikestolen

(Entfernung von Stavanger: 60 Kilometer / Wanderstrecke: 7 Kilometer / Dauer: circa 4 Stunden)

Das Felsplateau Preikestolen gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen und spektakulärsten Naturdenkmälern der Welt. Der Preikestolen („Predigtstuhl") ist ein 25 mal 25 Meter großer Felsvorsprung, der 604 Meter über den Lysefjord ragt. Das Feldplateau ist vermutlich vor circa 10.000 Jahren durch Frostsprengung entstanden: Wasser gefror in den Felsspalten und sprengte große, kantige Blöcke ab. Übereinen ausgeschilderten Weg wandern jährlich über 200.000 Besucher dorthin. Im Sommer sogar bis zu 4.000 Wanderer an einem Tag. Wer diese Aussicht mit mehr Ruhe und in der wunderbaren norwegischen Dämmerung genießen möchte, für den könnteeine geführte Nachtwanderung mit Kopflampe ein besonderes Highlight sein!

Pilgern auf dem Olavsweg

(Wanderstrecke Oslo bis Trondheim: 643 Kilometer / Dauer: circa 27 Tage Pilgern)

Norwegen-Wanderweg

Ich bin dann mal weg, z. B. auf dem Olavsweg. Der längste Pilgerweg Norwegens wird auch Gudbrandsdalsweg genannt und erstreckt sich 643 Kilometer von Oslo bis nach Trondheim. Der Pilgerweg ist mit roten Schildern gut markiert und führt durch herrliche Naturlandschaften. Hinter Oslo gabelt er sich in zwei verschiedene Routen, die beide am größten Binnensee Norwegens, dem Mjøsa, vorbeiführen. In Lillehammer vereinen sich die Wege wieder und es geht hinunter ins Gudbrandsdal. Der Pfad führt durch uralte, unberührte und stille Bergwälder. Um in den Genuss der spektakulären Aussicht im steinigen Dovregebirge zu kommen, müssen 1.300 Meter überwunden werden. Entlang des Gudbrandsdalsweges sind Flüsse zu überqueren und Wanderer können Ruinen mittelalterlicher Kirchen entdecken. Lokale Spezialitäten in Gutshäusern machen das Wandern von Oslo bis Trondheim auch zu einem kulinarischen Erlebnis.

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