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Kostenfreie Beratung zum Auslandsstudium

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Seit 2011 haben wir viele hundert Studenten auf dem Weg ins Ausland betreut. Wir sind aber nicht nur Studienberater, sondern auch Herausgeber dieses Print- und Online-Magazins Studieren in Anderswo.

Euer Team von Finde Academic

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Dr. Eva Istók, Studienberaterin

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Imen Bessassi, Studienberaterin

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Kai Schirdewahn, Studienberater und Inhaber

Mehr zu unseren Partner-Unis und Studienplätzen in Medizin, Tiermedizin, IT & Technology, BWL und, und, und findet ihr hier:
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Islands Musikszene

Der Sound der heißen Quellen

Es gibt ein großes Angebot von Musikfestivals in Island, z. B. das rocklastige Iceland Airwaves Musikfestival oder das Sonar Reykjavik für elektronische Musik. Die Musikbranche Islands legt besonderen Wert auf Kreativität und Eigensinn – insbesondere nach dem Umbruch durch die Finanzkrise, die 2008 das Land erschütterte.

Jedes Jahr findet im November das Iceland Airwaves Musikfestival in Reykjavik statt, das tausende von Rockmusikfans auf die Insel lockt. Im Februar folgt das Sonar Reykjavik mit dem Schwerpunkt auf elektonischer Musik. Rund 70 Künstler und Bands treten vor etwa 3.300 Gästen auf. Das einzigartige Festival ist ein Ableger des Sonar Festivals in Barcelona – speziell für elektronische Musik und Multimedia Art und legt den Fokus auf technologische Innovation und neue Talente.

Originalität und Eigensinn

Die Isländer lieben Musik in jeder Form: An Wochenenden gibt es an jeder Ecke Live-Musik in den Bars von Reykjavik und dem Rest Islands. 47 weitere Festivals begeistern rund ums Jahr auch an den abgelegensten Inselspitzen Touristen wie einheimische Besucher. Björk, Sigur Rós, GusGus, Emiliana Torrini, Múm – Islands Musiker sind auch international bekannt. In den 1980er Jahren entdeckte ein junges, hippes Publikum die kleine Insel als Feierparadies. Tagsüber entspannt man in Reykjaviks heißen Quellen, z. B. der „Blue Lagoon", um dann nachts ausgelassen auf einem der zahlreichen Musikevents zu feiern. Anschaulich wird diese Atmosphäre im Spielfilm „101 Reykjavik" aus dem Jahr 2000.

Die Finanzkrise im Jahre 2008 beendete diese Unbeschwertheit. Eine isländische Legende des Popgeschäfts ist Asmundur Jónsson, er ist der Gründer des Labels Smekkleysa („schlechter Geschmack"). Unter seinen Fittichen wurden Björk, Sigur Rós und das Elektronik-Kollektiv Múm groß. In einem Interview sagte er, in der isländischen Musikbranche sei nach der Krise alles auf Anfang – die Punkidee wieder da. In Island ist Originalität und Eigensinn das Wichtigste. Es gibt keine Major-Labels, die ihre Künstler in massenkompatible Formen pressen. Etwas Neues auszuprobieren und zu riskieren, sich unter Umständen dabei lächerlich zu machen – das ist Teil der isländischen Kultur. Daher fiel die Punkidee in Island auf fruchtbaren Boden: jeder der möchte, kann ein Musiker sein. Da es in Island keine Rohstoffe gibt, ist vor allem die Ressource Mensch wichtig, deshalb ist Kreativität den Isländern vielleicht so wichtig.

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