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Kostenfreie Beratung zum Auslandsstudium

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Seit 2011 haben wir viele hundert Studenten auf dem Weg ins Ausland betreut. Wir sind aber nicht nur Studienberater, sondern auch Herausgeber dieses Print- und Online-Magazins Studieren in Anderswo.

Euer Team von Finde Academic

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Dr. Eva Istók, Studienberaterin

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Imen Bessassi, Studienberaterin

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Kai Schirdewahn, Studienberater und Inhaber

Mehr zu unseren Partner-Unis und Studienplätzen in Medizin, Tiermedizin, IT & Technology, BWL und, und, und findet ihr hier:
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Aus erster Hand

ÖPNV in Tansania

Auf den ersten Blick wirken die Straßen in Tansanias Städten erst einmal chaotisch und einfach nur überfüllt – besonders am Abend. Aber nach einiger Zeit stellt man fest, dass die Fahrer alle genau wissen was sie tun. Auch wenn das nicht unbedingt immer bedeutet, dass sie den Verkehrsregeln folgen.

Tansania-Motorrad

Es gibt vier Arten von Verkehrsmitteln auf Tansanias Straßen: Autos, Minibusse (sogenannte „Dala Dala"), Motorräder („Piki Piki" oder auch „Toyo") und „Bajaji". Letzteres sind halboffene, kleine Fahrzeuge auf drei Rädern. Vorne hat der Fahrer Platz und hinten drei Fahrgäste – normalerweise. Und damit wären wir auch bereits beim Thema.

Egal ob Auto, Minibus oder Motorrad: In Tansania werden sehr gern mit mehr Fahrgästen beladen als eigentlich vorgesehen ist. Denn die meisten Verkehrsmittel in Tansania sind öffentlicher Transport, sogar die Motorräder und Bajaji. Auf einem Motorrad, welches man sich eigentlich maximal als Ein-Mann-Taxi vorstellt, werden gern hinten drauf zwei Leute mitgenommen oder aber auch ein Erwachsener und zwei Kinder. Jeweils plus Fahrer versteht sich!

Geht man abends noch mit anderen Studenten feiern, quetscht man sich wie selbstverständlich mit allen gemeinsam in ein Bajaji, schließlich ist es billiger als ein Taxi. So stapeln sich schnell bis zu sieben Menschen plus Fahrer darin. Dass die Sicherheit dabei oft zu kurz kommt, ist leider traurige Wirklichkeit. Unfälle mit Motorrädern und Bajaji kommen nicht selten vor, aber meist geht der Geldbeutel nun mal vor. Auch die Minibusse werden so sehr gefüllt – mit Menschen, Einkaufstüten, Matratzen, Hühnern oder was sonst gerade noch so mit muss – bis manche Fahrgäste halb aus der Tür hängen oder sich von vorne herein draußen festklammern.

Selbst bei mehrstündigen Busreisen muss man sich nicht wundern, wenn regelmäßig der Hahn unter dem Vordersitz kräht und sich verschiedene Gerüche vermischen. Alles in allem macht es aber auch großen Spaß sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Tansania fortzubewegen. Man lernt meistens neue Leute kennen, denn alle sind offen und freuen sich über etwas Smalltalk im Bus und der warme Wind weht einem um die Nase, sodass man sich frei und einfach nur wohl fühlt. Und steht man einmal irgendwo im Stau, kommen schnell Straßenhändler ans Fenster und bieten Snacks, Getränke und Haushaltswaren an. Jede Fahrt ist ein neues Erlebnis!

Von Katharina Hose

Medizin und Tiermedizin

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